Der Siberian Husky

Der Siberian Husky ist ein aufmerksamer Hund, dem nichts entgeht, der aber keinesfalls Qualitäten eines Wachhundes besitzt, denn er ist zu allem freundlich. Wegen seiner Freundlichkeit und seiner Sanftmut ist er ein toller Freund. Der Arbeitswille eines Huskys macht ihn zu einem zuverlässigen Helfer und ausgezeichneten Sportskameraden.
 
Die Heimat des Siberian Husky liegt wie es zum Teil schon der Name sagt, in Ostsibirien. In einer Landschaft die teilweise Gebirgslandschaft ist und anderseits von großen Flüssen wie den unteren Teil der Lena durchzogen wird. Ein Land das in erster Linie schon seit langem von Fischern sowie Jägern bewohnt wurde und das auch den nomadischen Rentierzüchtern eine Heimat gab.  Im Laufe der Zeit wurde die Bewohner immer mehr nach Norden abgedrängt, wo die klimatischen Bedingungen sehr hart waren und es auch heute noch sind.

Schon bei den früheren Nomadenvölkern spielten die Schlittenhunde eine bedeutende Rolle. Bei den Reisen ihrer Besitzer mussten sie Lasten über hunderte von Kilometern ziehen. Durch die enorme Ausdauer und Schnelligkeit des Siberian Huskys, ebenso wie seinen starken Willen, wurden diese Hunde durch einen russischen Händler, der das erste Huskygespann am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zu einem Rennen in Alaska anmeldete, bekannt. Damals folgten viele dem „Ruf nach dem Gold“ und auf der Suche nach Freizeitvergnügen, fanden die ersten Wettrennen mit Hundegespannen statt. Die Nachfrage nach dem Siberian Husky und seine Bekanntheit erhöhte sich durch derartige Veranstaltungen stark.

Vorerst wurden die Hunde in Alaska nicht reingezüchtet. Das geschah erst, als sich ein Norweger namens Leonard Seppalas, der sich damals auf Goldsuche in Alaska aufhielt, die von Amundsen für seine geplanten Expeditionen von Alaska zum Nordpol angeschafften Siberian Huskies übernahm. Mit ihnen begann er seine systematische Zucht, die auf einen größeren Typ ausgerichtet war. Und damit wurde der Schlittenhund aus der ostsibirischen Gebirgslandschaft auch in Alaska als Reinzuchtrasse populär. Nach einem Rückgang, kam es nach dem zweiten Weltkrieg zu einem Wiederaufbau der Zucht.

Ein Siberian Husky braucht Bewegung, damit er seine Vorzüge in das richtige Licht rücken kann. Damit man in der Haltung einer Verweichlichung vorbeugt, sollte man Huskys im Freien halten. Nach Möglichkeit sollten Huskys im Rudel gehalten werden. Er braucht den Kontakt zu den Rudelmitgliedern. Falls man nur einen Husky hält, so sollte er immer Zugang, eventuell in Form einer Türklappe, zum Haus zu haben.

Bei der Haltung von Huskys bedarf es in jedem Fall einer ausbruchsicheren Umzäunung, die cirka 2 Meter sein sollte und nach unten gesichert sein muss. Denn Siberian Huskys buddeln auch gerne und manche Hunde klettern auch gerne. Für sie stellt ein Maschenzaun kein Hindernis dar, gegebenenfalls sollte man dieses auch entsprechend sichern.