Der Samojede

Wie alle nordischen Hunde, ist auch der Samojede von je her ein Arbeitshund. So wie alle Hunde, ist auch diese Rasse über viele Jahrhunderte ein Begleiter des Menschen gewesen. Daher verfügt der Samojede auch heute über einen Tatendrang, er will beschäftigt sein, sein Charakter ist freundlich, munter und lebhaft. Langeweile würde sich eher schlecht auf sein Gemüt auswirken.

Im Erscheinungsbild wirkt der Samojede kräftig und nahezu quadratisch. Ist der Samojede in Bewegung wird die Rute nach vorne gebogen, und über den Rücken oder an der Seite getragen. Sein Haarkleid ist sehr dicht, üppig und elastisch. Ursprünglich diente das dichte Fell als natürlicher Schutz gegen das raue Polarklima. Der Samojede stellt sich einerseits mit Anmut und anderseits mit viel Elan, den man ihm auf den ersten Blick gar nicht zutraut, dar.

Der Hund ist leicht zu motivieren, man kann ihn für viele Arbeiten begeistern, sei es nun als Begleithunde oder eben im Bereicht des Schlittenhundesports. Gehalten wird es am besten mit seinen Artgenossen im Rudel. Bei der Umzäunung des Geheges sollte man nicht sparen, es sollte in jedem Fall stabil sein.

Ihre Bezeichnung rührt vom Wandervolk der Samojeden her. Deren Gebiet spannte sich vom Uralgebirge bis zum Fluss Jenissei. Die Hunde zählten stets zum wertvollsten Besitz dieses Volkes, das von den eigenen Rentierherden, sowie von der Jagd und Fischerei lebte.

In den letzten Jahren sieht man den Samojeden auch vermehrt im Schlittenhundesport, wo er dem Menschen einen verläßlichen Sportpartner abgibt.