Der Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute ist ein sehr kräftiger Hund mit einem kompaktem Körperbau. Die Kraft und Ausdauer welche dem Alaskan Malamute eigen sind, lassen den Schwerathleten unter den nordischen Hunden erkennen. Ihm liegen die langen Strecken mehr, als die Kurzstrecken wie Sprints und Spurts.

Wie alle nordischen Hunde, ist der Alaskan Malamute sehr zäh und er trägt einen starken Schutzmantel welcher den inneren wolligen Mantel schützt. Die Rute trägt er wedelnd wie eine Schmuckfeder.

Vor Jahrtausenden wanderte die Menschen aus Asien über die Beringsee nach Amerika ein. Einige gingen weiter nach Süden, andere blieben im Norden. Diese lebten in der baumlosen Steppen mit ihren Hunden. Die Innuit ernährten sich vom Fischfang sowie vom Jagen auf Robben, Walrossen, Seelöwen, Walen und Eisbären.

Auch fertigten sie perfekte Schlitten an und besaßen ausdauernde Hunde die voller Schönheit waren. Diese Hunderasse wurde nach dem Stamm benannt. Sie benutzten sie als Zughunde, aber auch ebenso als Packhunde, denn so konnten die Menschen auch unwegsames Gelände passieren. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Malamuts als Lastenträger, aber auch regelmäßig bei Rennen der weißen Goldgräber eingesetzt. Nachdem dann cirka 50 Jahre später die schnelleren Siberian Huskys nach Alaska kamen und dort erfolgreicher Rennen liefen, gerieten die Alaskan Malamuts allmählich in Vergessenheit. Es wurde vermehrt mit anderen Rassen gekreuzt, er nach 20 Jahren besann man sich und man begann wieder mit der Reinzucht dieser Hunderasse.

Der Alaskan Malamute eignet sich als Packhund und als Zughund vor dem Trainingswagen oder Hundeschlitten und natürlich für lange Strecken am Fahrrad und Wanderungen. Wie alle nordischen Hunderassen sollte er im Rudel gehalten werden und viel Auslauf haben.